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Cottbuser Raumflugplanetarium gewinnt Preis beim internationalen Wettbewerb der ESA zum 25. Jubiläum des Hubble – Weltraumteleskops

Das Hubble – Weltraumteleskop wurde von der NASA und der europäischen Weltraumagentur ESA gemeinsam entwickelt und am 24. April 1990 mit der Spaceshuttle Mission STS 31 auf eine Umlaufbahn um die Erde gebracht. Ursprünglich für eine Betriebszeit von maximal 10 Jahren vorgesehen arbeitet dieses Gerät nun schon seit 25 Jahren und leistet einen hervorragenden Beitrag, um unsere Kenntnisse über das Universum, seine Entstehung und Entwicklung zu vertiefen.

Aus diesem Anlass veranstalteten die Betreiber des Teleskopes Anfang des Jahres einen Wettbewerb. Teilnehmen konnten Einrichtungen, die weltweit an der Publizierung der durch Hubble gewonnenen Erkenntnisse mitwirken. Für die 60 Gewinner winkte als Preis der Druck eines von Hubble aufgenommen Bildes in riesiger Dimension. Einer dieser 60 Gewinner aus 22 Ländern ist das Planetarium Cottbus.

Das Bild mit den Maßen 3 m x 2,25 m wurde am 23. April 2015 im Außenbereich feierlich enthüllt. Im Foyer können Bilder, die mit dem Hubble-Weltraumteleskop aufgenommen wurden, besichtigt werden.

Am 20.03.2015 konnte in den Vormittagsstunden eine partielle Sonnenfinsternis beobachtet werden, in Cottbus verdunkelte sich die Sonne bis zu 72%. Bei bestem Wetter fanden sich hunderte von Besuchern im Planetarium Cottbus ein, um das Spektakel live mitzuerleben. Zur gefahrlosen Beobachtung wurden schon Tage zuvor Sonnenfinsternis-Brillen verkauft. Da es im Planetarium (sowie in ganz Deutschland) einen regelrechten Run auf die Brillen gab, konnten sich nicht alle Besucher damit eindecken. Viele behalfen sich mit einfachen Hilfsmitteln (z.B. Camera Obscura), um die Sonnenfinsternis gefahrlos zu beobachten. Auf der Terrasse des Planetariums standen entsprechende Teleskope bereit. Im Kuppelsaal wurde die Sonnenfinsternis per Live-Stream aus der Totalitätszone von den Färöer-Inseln übertragen. Der Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb) und Lausitz TV waren ebenfalls vor Ort um das Ereignis zu dokumentieren.

Bildquelle: Planetarium Cottbus/Frank Merting

Wir bedanken uns bei 22.389 Gästen, die im Jahr 2014 das Cottbuser Planetarium besuchten. Insgesamt fanden 730 Veranstaltungen statt. Bei den meisten standen die Sterne und Planeten im Mittelpunkt. Doch der Kuppelsaal mit seiner modernen Projektionstechnik entwickelt sich auch immer mehr zu einem besonderen Raum für andere künstlerische Genres. So begeisterte die Cottbuser Band „Träumer und Menschen“ ihr Publikum genauso wie die irische Harfenvirtuosin Hillary O’Neill. Aber auch die Liveschaltung zum Start des deutschen Astronauten Alexander Gerst zur Internationalen Raumstation und der Bericht über die Vorbereitung der ersten privaten Mondmission fanden zahlreiche Interessenten.


Pünktlich zum Nikolaustag konnte das neue Weihnachtsprogramm „Waldwichtels Weihnachtsabenteuer“ dem Publikum präsentiert werden. Die spannende Weihnachtsgeschichte um den Waldwichtel Zacharias Zapf, der den Wunschzettelbriefkasten bewachen soll, entstand mit ungewöhnlichen Mitteln. Reale Schauspieler agieren in einer gezeichneten winterlichen Kulisse. Besucher erfahren in dieser Geschichte auch, wie sich Winter- und Weihnachtssternbilder am Himmel finden lassen.

Zur Premiere erschienen einige Kinder im Wichtelkostüm. Als Anerkennung erhielten sie freien Eintritt zur Show.


Beim Thema Raumfahrt denken viele nur an ESA und NASA, vielleicht noch an China oder Indien. Über einen völlig anderen Bereich, nämlich den Google Lunar X-Prize Wettbewerb, berichtete Mario Kulczinski von Part Time Scientist als Gast von Gerd Thiele in seiner Talkreihe "Lindenplatz" im Cottbuser Planetarium.

Derzeit 18 Teams von überall auf der Welt wetteifern darum, mit privat aufgebrachten Mitteln ein Raumfahrzeug auf den Mond zu bringen, es dort 500 m zu bewegen und die Bilder und Daten zur Erde zu senden. Das deutsche Team ist aussichtsreich im Rennen und plant über den Wettbewerb hinaus, Kommunikationskanäle vom Mond zur Erde zu errichten. Gleichzeitig hatte die dafür produzierte Fulldomeshow Cottbuspremiere. Wer nicht dabei war hat auch wegen der interessanten Publikumsdiskussion einen spannenden Abend verpasst.


Die irische Harfenistin Hilary O´Neill präsentierte am 17. Oktober mit ihren von hintergründigem Humor getragenen Geschichten und Reimen und ihrer ausdrucksstarken Mezzosopran-Stimme ihr neues Programm im Planetarium. Sie lud ihr Publikum ein zu einer Reise auf die grüne Insel; das Land der Feen, Kobolde, Zwerge, Riesen und jahrhundertealter Legenden. Mit ihrer glasklaren und ausdrucksvollen Stimme erweckte Hilary O´Neill die keltische Kultur zu neuem Leben. Ein gelungener Konzertabend.

Allen Gratulanten, ob direkt oder per Mail, Brief, Facebook oder sonst wie, herzlichen Dank für die Glückwünsche. Mit 40 Jahren konnte sich unser Planetarium frisch, jugendlich und modern wie noch nie präsentieren. Danke an alle, die mitgeholfen haben, die lange kosmische Nacht zu einem Erfolg werden zu lassen. Vor allem an die, die hinter den Kulissen und im Foyer für gute Atmosphäre sorgten; Brigitte Brückner, Sabine Gorenz, Michael Maaß, Kathleen Maaß, Sebastian Thiele, Thomas Hanta, Jens Mütze. Danke an Aline Lepsch für die hervorragende, sehr elegante Moderation der Festveranstaltung, an Träumer und Menschen für die musikalische Begleitung und all diejenigen, die in dieser Veranstaltung für ein Gespräch zur Verfügung standen. Danke an die ehemaligen Mitarbeiter des Planetariums, die die Grundlage unserer heutigen Arbeit legten, für die herzlichen Worte der Anerkennung. Danke an die Kollegen aus nah und fern, die dabei waren.

Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder im Raumflugplanetarium "Juri Gagarin". Ihr und Euer Gerd Thiele.


Da im letzten Jahr der Valentinstag im Planetarium wegen der Sanierungsarbeiten ausfallen musste, wollten wir all unseren (verliebten) Gästen in diesem Jahr die Möglichkeit bieten, den Abend in besonderer Atmosphäre zu genießen. Und was passt da besser als ein Konzert? Die Band „Träumer und Menschen“ erklärte sich sofort bereit. „Schönheit des Augenblicks“ so lautete der passende Titel. Da schon lange im Vorfeld des 14.02. die Karten vergriffen waren, entschieden sich die Bandmitglieder für ein zweites Konzert am 15.02.

Um die Gäste auf den Abend einzustimmen, wurde von den Mitarbeiterinnen das Foyer mit Herzluftballons, Rosen und anderen kleinen verspielten und romantischen Details geschmückt.

Aufeinander harmonisch abgepasste Stimmen präsentierten dem Publikum u. a. deutsche Eigenkompositionen, die alltägliche Situationen des Lebens beschreiben, mal witzig und frech, romantisch verspielt, mal leidenschaftlich und erotisch und natürlich immer mit viel Charme und guter Laune. Dabei wurden die multimedialen Möglichkeiten des Planetariums voll ausgenutzt. Bilder des jungen Cottbuser Fotografen Ron Petraß untermalten die Songs stimmungsvoll. Das Publikum ließ sich mitreißen und forderte entsprechende Zugaben.

Ein vollkommen gelungenes Valentins-Wochenende.


Obwohl wegen der Modernisierung das Planetarium von Januar bis Juni für Besucher geschlossen war, brachte das Jahr 2013 ein Rekordergebnis. 13.965 Gäste wurden im Planetarium begrüßt. Das sind sogar mehr als in den Jahren davor, als von Januar bis Dezember geöffnet war. Von diesen Gästen sahen 1051 Besucher Veranstaltungen in polnischer Sprache.

Damit dieser Schwung mit ins Jahr 2014 genommen werden kann, müssen natürlich neue, attraktive Angebote organisiert werden.
Bereits am Mittwoch, dem 15. Januar 2014 findet um 16:30 Uhr die Cottbus Premiere der neuen Gemeinschaftsproduktion zwischen der ESA und europäischen Planetarien „Milliarden Sonnen“ statt. Einen Tag später, am Donnerstag, dem 16. Januar 2014, um 15:00 Uhr findet die deutsche Fassung der poetischen französischen Fulldomeproduktion „Der alte weise Mann mit den Sternenaugen“ in Cottbus seine Uraufführung. Damit wurde erstmals im Cottbuser Planetarium die deutsche Fassung einer großen internationalen Fulldomeshow produziert. Ein Konzert der Cottbuser Band „Träumer und Menschen“ im Planetarium hat bereits Tradition und ist immer ein besonderes Highlight. Wegen der großen Nachfrage zum Valentinstag am Freitag, dem 14. Februar 2014 um 20:00 Uhr, werden die vier Musiker ihr Konzert am Samstag, dem 15. Februar 2014, ebenfalls um 20:00 Uhr, wiederholen. Am Mittwoch, dem 5. März 2014 um 16:30 Uhr gibt es eine weitere Premiere. „Ferne Welten – Fremdes Leben“ heißt die Fulldomeproduktion, die einerseits beschreibt, mit welcher Strategie die Wissenschaftler vorgehen, um die Frage zu beantworten, ob wir allein im All sind. Andererseits wird auf wissenschaftlicher Basis spekuliert, wie solche Lebensformen auf fremden Planeten wohl aussehen würden.

Weitere Highlights sind schon in Planung. Ein Besuch des Planetariums lohnt sich!


Wir freuen uns mit Ihnen, denn endlich können wir Sie nach der fast sechsmonatigen Umbau- und Modernisierungsphase in unserem mit neuer Technik ausgestatteten Planetarium empfangen. Die am Bau beteiligten Firmen haben wirklich eine großartige Arbeit geleistet und unser Haus in ein Schmuckstück verwandelt. Besonders stolz sind wir auf unseren Kuppelsaal. Schon beim Eintreten vermittelt er die Atmosphäre eines familiären Kinosaals, bequeme Sessel laden zum Verweilen ein, die geänderte Anordnung der Sitze ermöglicht nunmehr jedem Gast eine gute Sicht auf das Himmelsgeschehen. Neu ist auch unsere Bühne, die nun für Konzerte, Lesungen und Theateraufführungen der kleinen Art genutzt werden kann. Mit dem neuen Hybrid-Projektionssystem kann die Planetariumskuppel mit einem halbkugelförmigen Videobild oder -film gefüllt werden. Auf diese Weise kann der Besucher, der sich im Inneren dieser halbkugelförmigen Projektion befindet, in die virtuell dargestellte Umgebung eintauchen. Mit dem optisch-mechanischen Sternenprojektor ist es möglich, einen brillanten künstlichen Sternenhimmel zu erzeugen. Durch die digital und echtzeitgesteuerte Videoprojektion werden diese Möglichkeiten beträchtlich erweitert. Praktisch jede Umgebung vom Mikro- bis zum Makrokosmos, real oder irreal, ist darstellbar. Die Full-Dome-Projektionsanlage kann aber auch zur Simulation herkömmlicher Planetariumsprogramme eingesetzt werden. An jede beliebige Stelle der Kuppel können bewegte oder unbewegte Bilder gestellt werden, auch die virtuelle Darstellung von 3D-Modellen wird somit ermöglicht.
Wir bedanken uns bei allen Firmen, ehrenamtlichen Helfern, Sponsoren, Behörden und Institutionen, die durch ihre Unterstützung geholfen haben, dass unser Planetarium jetzt zu einem der modernsten in Europa gehört.


Seit dem 02. Januar 2013 ist das Planetarium Cottbus Großbaustelle. Das Gebäude wird innen und außen umfassend saniert, barrierefrei gestaltet, Sanitäranlagen werden modernisiert und das Gebäude wird mit zeitgemäßer Wärmedämmung versehen. Auch der Kuppelsaal wird nach dem Umbau in neuem Glanz erstrahlen, das bedeutet, der alte Projektor wird durch moderne Technik ersetzt; für Shows, Konzerte und Kleinkunstauftritte wird der Kuppelsaal mit einer Bühne versehen und für unsere Besucher ganz wichtig, mit bequemen Sesseln ausgestattet. Fast täglich kann man die baulichen Veränderungen sehen. Damit Sie sich ein Bild machen können, veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen Fotos von den Umbauarbeiten am Planetarium.

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