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Allen Gratulanten, ob direkt oder per Mail, Brief, Facebook oder sonst wie, herzlichen Dank für die Glückwünsche. Mit 40 Jahren konnte sich unser Planetarium frisch, jugendlich und modern wie noch nie präsentieren. Danke an alle, die mitgeholfen haben, die lange kosmische Nacht zu einem Erfolg werden zu lassen. Vor allem an die, die hinter den Kulissen und im Foyer für gute Atmosphäre sorgten; Brigitte Brückner, Sabine Gorenz, Michael Maaß, Kathleen Maaß, Sebastian Thiele, Thomas Hanta, Jens Mütze. Danke an Aline Lepsch für die hervorragende, sehr elegante Moderation der Festveranstaltung, an Träumer und Menschen für die musikalische Begleitung und all diejenigen, die in dieser Veranstaltung für ein Gespräch zur Verfügung standen. Danke an die ehemaligen Mitarbeiter des Planetariums, die die Grundlage unserer heutigen Arbeit legten, für die herzlichen Worte der Anerkennung. Danke an die Kollegen aus nah und fern, die dabei waren.

Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder im Raumflugplanetarium "Juri Gagarin". Ihr und Euer Gerd Thiele.


Da im letzten Jahr der Valentinstag im Planetarium wegen der Sanierungsarbeiten ausfallen musste, wollten wir all unseren (verliebten) Gästen in diesem Jahr die Möglichkeit bieten, den Abend in besonderer Atmosphäre zu genießen. Und was passt da besser als ein Konzert? Die Band „Träumer und Menschen“ erklärte sich sofort bereit. „Schönheit des Augenblicks“ so lautete der passende Titel. Da schon lange im Vorfeld des 14.02. die Karten vergriffen waren, entschieden sich die Bandmitglieder für ein zweites Konzert am 15.02.

Um die Gäste auf den Abend einzustimmen, wurde von den Mitarbeiterinnen das Foyer mit Herzluftballons, Rosen und anderen kleinen verspielten und romantischen Details geschmückt.

Aufeinander harmonisch abgepasste Stimmen präsentierten dem Publikum u. a. deutsche Eigenkompositionen, die alltägliche Situationen des Lebens beschreiben, mal witzig und frech, romantisch verspielt, mal leidenschaftlich und erotisch und natürlich immer mit viel Charme und guter Laune. Dabei wurden die multimedialen Möglichkeiten des Planetariums voll ausgenutzt. Bilder des jungen Cottbuser Fotografen Ron Petraß untermalten die Songs stimmungsvoll. Das Publikum ließ sich mitreißen und forderte entsprechende Zugaben.

Ein vollkommen gelungenes Valentins-Wochenende.


Obwohl wegen der Modernisierung das Planetarium von Januar bis Juni für Besucher geschlossen war, brachte das Jahr 2013 ein Rekordergebnis. 13.965 Gäste wurden im Planetarium begrüßt. Das sind sogar mehr als in den Jahren davor, als von Januar bis Dezember geöffnet war. Von diesen Gästen sahen 1051 Besucher Veranstaltungen in polnischer Sprache.

Damit dieser Schwung mit ins Jahr 2014 genommen werden kann, müssen natürlich neue, attraktive Angebote organisiert werden.

Bereits am Mittwoch, dem 15. Januar 2014 findet um 16:30 Uhr die Cottbus Premiere der neuen Gemeinschaftsproduktion zwischen der ESA und europäischen Planetarien „Milliarden Sonnen“ statt. Einen Tag später, am Donnerstag, dem 16. Januar 2014, um 15:00 Uhr findet die deutsche Fassung der poetischen französischen Fulldomeproduktion „Der alte weise Mann mit den Sternenaugen“ in Cottbus seine Uraufführung. Damit wurde erstmals im Cottbuser Planetarium die deutsche Fassung einer großen internationalen Fulldomeshow produziert. Ein Konzert der Cottbuser Band „Träumer und Menschen“ im Planetarium hat bereits Tradition und ist immer ein besonderes Highlight. Wegen der großen Nachfrage zum Valentinstag am Freitag, dem 14. Februar 2014 um 20:00 Uhr, werden die vier Musiker ihr Konzert am Samstag, dem 15. Februar 2014, ebenfalls um 20:00 Uhr, wiederholen. Am Mittwoch, dem 5. März 2014 um 16:30 Uhr gibt es eine weitere Premiere. „Ferne Welten – Fremdes Leben“ heißt die Fulldomeproduktion, die einerseits beschreibt, mit welcher Strategie die Wissenschaftler vorgehen, um die Frage zu beantworten, ob wir allein im All sind. Andererseits wird auf wissenschaftlicher Basis spekuliert, wie solche Lebensformen auf fremden Planeten wohl aussehen würden.

Weitere Highlights sind schon in Planung. Ein Besuch des Planetariums lohnt sich!


Wir freuen uns mit Ihnen, denn endlich können wir Sie nach der fast sechsmonatigen Umbau- und Modernisierungsphase in unserem mit neuer Technik ausgestatteten Planetarium empfangen. Die am Bau beteiligten Firmen haben wirklich eine großartige Arbeit geleistet und unser Haus in ein Schmuckstück verwandelt. Besonders stolz sind wir auf unseren Kuppelsaal. Schon beim Eintreten vermittelt er die Atmosphäre eines familiären Kinosaals, bequeme Sessel laden zum Verweilen ein, die geänderte Anordnung der Sitze ermöglicht nunmehr jedem Gast eine gute Sicht auf das Himmelsgeschehen. Neu ist auch unsere Bühne, die nun für Konzerte, Lesungen und Theateraufführungen der kleinen Art genutzt werden kann. Mit dem neuen Hybrid-Projektionssystem kann die Planetariumskuppel mit einem halbkugelförmigen Videobild oder -film gefüllt werden. Auf diese Weise kann der Besucher, der sich im Inneren dieser halbkugelförmigen Projektion befindet, in die virtuell dargestellte Umgebung eintauchen. Mit dem optisch-mechanischen Sternenprojektor ist es möglich, einen brillanten künstlichen Sternenhimmel zu erzeugen. Durch die digital und echtzeitgesteuerte Videoprojektion werden diese Möglichkeiten beträchtlich erweitert. Praktisch jede Umgebung vom Mikro- bis zum Makrokosmos, real oder irreal, ist darstellbar. Die Full-Dome-Projektionsanlage kann aber auch zur Simulation herkömmlicher Planetariumsprogramme eingesetzt werden. An jede beliebige Stelle der Kuppel können bewegte oder unbewegte Bilder gestellt werden, auch die virtuelle Darstellung von 3D-Modellen wird somit ermöglicht.
Wir bedanken uns bei allen Firmen, ehrenamtlichen Helfern, Sponsoren, Behörden und Institutionen, die durch ihre Unterstützung geholfen haben, dass unser Planetarium jetzt zu einem der modernsten in Europa gehört.


Seit dem 02. Januar 2013 ist das Planetarium Cottbus Großbaustelle. Das Gebäude wird innen und außen umfassend saniert, barrierefrei gestaltet, Sanitäranlagen werden modernisiert und das Gebäude wird mit zeitgemäßer Wärmedämmung versehen. Auch der Kuppelsaal wird nach dem Umbau in neuem Glanz erstrahlen, das bedeutet, der alte Projektor wird durch moderne Technik ersetzt; für Shows, Konzerte und Kleinkunstauftritte wird der Kuppelsaal mit einer Bühne versehen und für unsere Besucher ganz wichtig, mit bequemen Sesseln ausgestattet. Fast täglich kann man die baulichen Veränderungen sehen. Damit Sie sich ein Bild machen können, veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen Fotos von den Umbauarbeiten am Planetarium.


Es ist inzwischen Tradition, dass wir um den Nikolaustag herum unseren Weihnachtsbaum im Foyer aufstellen. Auch in diesem Jahr starteten wir einen Aufruf an alle Kinder, uns mit Baumschmuck auszuhelfen. Diesem sind am Sonntag, dem 09. Dezember, viele Kinder mit Ihren Eltern und Großeltern gefolgt. Ihren selbst gebastelten und gebackenen Baumschmuck durften sie dann auch eigenhändig aufhängen.

Als Belohnung standen Süßigkeiten bereit und sie erhielten freien Eintritt zur Weihnachtsgeschichte „Die drei Weihnachtssternchen“


Erstes deutsches Kleingartentheater im Cottbuser Planetarium

Ob am 16. November „Alles Nonsens“ war, darüber lässt sich sicher streiten. Fest steht, dass das Erste deutsche Kleingartentheater mit Gunter Bauer und Heiko Selka die Gäste des Abends zum wiederholten Mal bestens unterhalten und die Lachmuskeln mächtig strapaziert haben.

Das Erste deutsche Kleingartentheater gastierte am Freitag, dem 08. Juni mit dem Kabarettstück „Querbeet“ erstmals im Planetarium. Der Liederpirat Heiko Selka und Gunter Bauer, vielen auch als Cottbuser Nachtwächter bekannt, unterhielten die Gäste mit unterschiedlichsten Kabarettnummern, mit selbstgeschriebenen Sketchen und frivol frechen Songs, in denen der Alkohol von großer Bedeutung schien. In den Sketchen und Liedern zogen Sie nicht nur über die Unsitten der Stadt Cottbus und dessen Oberhaupt her, sondern nahmen sich auch Ministerien, ämter, Philosophen und Andere(s) zur Brust. Die Gäste amüsierten sich und bedankten sich bei den beiden Solokünstlern mit viel Beifall.

Foto: Quelle: Ronald Ufer, LR


Den Auftakt der diesjährigen Lindenplatz-Reihe machte am 27. April um 20:00 Uhr Dr. Fritz Jochim vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt Oberpfaffenhofen. Dr. Jochims Spezialgebiet ist die Satellitentechnik. Als langjähriger Mitarbeiter im Satellitenkontrollzentrum berechnete er Programme zur Steuerung von Satelliten im Erdorbit und arbeitete an vielen Forschungsmissionen mit. „Von der antiken Bewegungslehre zur modernen Astrodynamik“ lautete sein Vortragsthema an diesem Abend. Schon im Altertum versuchte man den physikalischen Vorgang der Bewegung zu definieren. Heute lassen sich auch komplizierte Bewegungen mathematisch exakt beschreiben. So profitieren Astronomie und Raumfahrt von den verbesserten Beobachtungs- und Messmethoden. Ein komplexes Thema für unser interessiertes Publikum….


Am 14. April 2012 veranstalteten wir erstmals eine Vereinsfahrt. Mit der deutschen Bahn und der S-Bahn fuhren wir nach Potsdam. Durch das Mitglied im Förderverein „großer Refraktor“, Herrn Einsporn, erlebten wir eine Führung durch den Einstein-Wissenschaftspark. Den Höhepunkt bildete der Besuch bei dem Potsdamer Riesenfernrohr. Eine Besichtigung der historischen Altstadt schloss sich am Nachmittag an.


Anlässlich des Valentinstages lud das Planetarium Cottbus Verliebte jeden Alters schon am Freitag, dem 10. Februar zu einer romantischen Nacht ein. Um die Gäste auf den Abend einzustimmen, wurde das Foyer mit Luftballonherzen, Herzgirlanden und roten Rosen dekoriert.

Im ersten Veranstaltungsteil nahm Gerd Thiele die Besucher zu einem Spaziergang am (Winter)- Sternenhimmel mit.

Im Anschluss sollte in dem Hörspiel „Onyx oder der Stern des wahren Glücks“ die Phantasie der Besucher angeregt werden. In dieser phantastischen Geschichte macht sich der junge Onyx vom Planeten Amethys auf den Weg ins All, um den Sterne des wahren Glücks zu finden….. Die Handlung wurde absichtlich in einer Phantasiewelt angesiedelt, fern aller tatsächlichen Vorgänge im realen Weltall. Aneinander gekuschelt lauschte das Publikum der Geschichte.

Das Duo Torsten Karow und Sebastian Thiele präsentierte im abschließenden Premierenkonzert Titel über Liebe, Glück und Trennungsschmerz. Das Konzert rundete die Valentinsveranstaltung ab und entließ ein begeistertes Publikum.


Technische Wartung 2012

Nachdem die notwendige technische Wartung am 20. Januar 2012 abgeschlossen wurde, starten wir wieder in ein neues Veranstaltungsjahr mit unseren Programmen aus dem Standardrepertoire und vielen Sonderveranstaltungen wie z. B. einer romantischen Nacht zum Valentinstag, mit Konzerten, einem Science-Fiction Hörspielabend und natürlich mit unserem Wissenschaftstalk aus der Lindenplatz-Reihe. Bevor der geplante Einbau neuer Technik voraussichtlich Ende dieses/Anfang nächsten Jahres beginnt, und die damit verbundene Schließung des Planetariums notwendig wird, werden wir Sie rechtzeitig informieren. Bis dahin hoffen wir auch weiterhin auf reges Interesse an unserem Haus und freuen uns auf Ihren Besuch.


überall auf den Weihnachtsmärkten und in öffentlichen Einrichtungen stehen prächtig geschmückte Tannenbäume, Städte erstrahlen im Lichterglanz. Die Vorweihnachtszeit ist für Kinder eine aufregende Zeit. So dachten auch viele Lehrer(Innen), als sie am Nikolaustag ihre Kinder mit einem Besuch im Planetarium überraschten. Nicht nur aus Cottbus, sondern auch aus Zielona Gora besuchten uns viele „Mini“-Nikoläuse.


Zum Abschluss der erfolgreichen Lindenplatz-Reihe war Prof. Ralf Jaumann am 18. November zu Gast im Planetarium. Prof. Jaumann ist stellvertretender Direktor des Institutes für Planetenforschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Berlin Adlershof.

Viele Interessierte zog es an diesem Abend in den Kuppelsaal zu seinem Vortrag „Vesta und die Morgendämmerung des Sonnensystems“. Der Asteroid Vesta wird von einem deutschen Kamerasystem in hoher Auflösung erfasst. Mit diesem Daten werden detaillierte Karten und Höhenmodelle des Asteroiden erstellt, der Vergangenheit unseres Sonnensystems kommt man so auf die Spur. Ein gewaltiger Berg in einem großen Einschlagskrater am Südpol, Gebiete mit Furchen und Aufwölbungen: Als Mitglied im Dawn-Wissenschaftsteam berichtete Prof. Jaumann von den brandaktuellen Ergebnissen der Auswertung der aufgenommenen Stereobilder.


Am 7. Oktober unterschrieb der Cottbuser Oberbürgermeister Frank Szymanski den Fördervertrag der Europäischen Union, der es möglich machen wird, das Planetarium für fast 1 Million Euro mit neuer Projektionstechnik und Bestuhlung auszustatten. Dabei waren unter anderen auch die Brandenburgische Bildungsministerin, Dr. Martina Münch, und der Stadtpräsident von Zielona Gora, Dariusz Lesicki. Etwa im Herbst 2012 wird das Planetarium Cottbus zu den modernsten in Europa gehören.


Im Rahmen der „Lindenplatz“-Reihe sprach am 23.09.2011 Dr. Alexander Hempelmann von der Sternwarte Hamburg zum Thema „Klimawandel – Menschen gemacht oder natürliches Phänomen?“. Der Astronom, der in Herzberg zur Schule ging und hier seine Liebe zur Astronomie entdeckte, zeigte anhand von Beobachtungen, Berechnungen und grafischen Darstellungen, dass das Klima auf der Erde seit Millionen Jahren Schwankungen unterliegt. Natürlich hält auch er unsere Umwelt für schützenswert. Aber manches Katastrophenszenario von Politikern und Aktivisten erscheint nach seinen Ausführungen zumindest überdenkenswert.


Am 25. Juni 2011 hatte das Planetarium mit Hilfe der Cottbus-Information Gelegenheit, sich in der Touristinformation Zielona Góra zu präsentieren. Zahlreiche Besucher versorgten sich an diesem Sonnabend Vormittag mit Prospekten und Informationen. Viele erfuhren so zum ersten Mal, dass das Cottbuser Planetarium auch Programme in polnischer Sprache zeigt. Auch in der Presse und im polnischen Rundfunk wurde die Präsentation beachtet.


Marie-Joana in Concert

Marie-Joana ist als Solokünstlerin schon viele Jahre nicht nur in Deutschland erfolgreich unterwegs. Am 30. April war Sie zu Gast im Planetarium und überzeugte durch eine professionelle gesangliche und instrumentale Qualität. Sie begeisterte das Publikum mit eigenen und gecoverten Songs aus verschiedenen Musikrichtungen. Ein super Konzertabend, der erst nach mehreren Zugaben endete.

Quelle Foto: www.voc-git-sax.de


Yuri´s Night

Am 12. April 2011 beging die Menschheit den 50. Jahrestag des ersten bemannten Weltraumfluges durch Juri Gagarin. Das Planetarium beteiligte sich im Rahmen der Aktion „Yuri’s Night“ an den Feierlichkeiten. Im Foyer wurde eine Büste Gagarins wieder enthüllt, die ursprünglich am „Hain der Kosmonauten“ der Berliner Archenholdsternwarte stand, und seit Anfang der 90er Jahre als verschollen galt. Igor Zaharov von Roskosmos sprach über aktuelle Aspekte der russischen Raumfahrt und Prof. Dieter B. Herrmann las aus seiner Autobiographie „Astronom in zwei Welten“.


Am 8. März 2011 filmte ein Kamerateam des Senders N24 für einen Imagefilm der Euroregion Spree-Neiße-Bober im Planetarium. Wir engagierten extra ein paar „Kleindarsteller“ aus den Kitas Bodelschwingh und Siebenpunkt, die für uns in die Kamera lächelten. Wir bedankten uns mit einer Vorstellung von „Didi und Dodo im Weltraum“.


Neujahrsempfang 2011

In seinen Grußworten zum Neujahrsempfang am 10. Februar 2011 im Planetarium musste der Kulturdezernent Berndt Weiße einen großen Spagat wagen. Einerseits wurde seine uneingeschränkte Sympathie für das Planetarium und dem Betreiberverein ersichtlich, andererseits musste er die Kürzungen bei der Förderung des Hauses mit den der Stadt aufgezwungenen Sparmaßnahmen verteidigen. Diese stellen für das Planetarium eine existenzielle Bedrohung dar.


Jahreswartung

Die diesjährige Wartung über drei Wochen im Januar 2011 offenbarte, dass die zahlreichen im Planetarium eingesetzten Diaprojektoren das größte technische Problem darstellen. Sie sind nicht so einfach zu ersetzen, da sie nicht mehr hergestellt werden, jedoch in die elektronische Steuerung des Planetariums passen müssen. Handwerklichem Geschick ist es zu verdanken, dass sie einsatzfähig gehalten werden konnten.


Der Weihnachtsmann im Planetarium

Wie jedes Jahr konnten auch diesmal die Kinder am 24. Dezember zur Vormittagsveranstaltung den Weihnachtsmann im Planetarium begrüßen. Allerdings hatte der diesmal keine Lust, sich auf den Weg zu machen. Er wollte sich nicht immer von den Kindern sagen lassen, dass er sie nicht so böse anschauen soll. Er schaut nämlich gar nicht böse. Zum Glück konnten unsere kleinen Gäste beweisen, dass sie mehr Gedichte als nur „Lieber, guter Weihnachtsmann…“ können. Deshalb machte sich der Weihnachtsmann doch noch rechtzeitig auf den Weg in den Tierpark, um seine Rentiere abzuholen.


Am 10. Dezember 2010 war Dr. Sigmund Jähn Gast in der Lindenplatz-Reihe des Planetariums. In seinen Erzählungen über den deutschen Anteil an der bemannten Raumfahrt vermischten sich zahlreiche persönliche Erfahrungen mit interessanten historischen Fakten. Auch 32 Jahre nach seinem Raumflug als erster Deutscher ist seine Popularität ungebrochen. Geduldig unterschrieb er den zahlreichen Gästen der Veranstaltung Autogrammkarten, aber auch deren persönliche Erinnerungstücke wie Bücher oder Fotos. Er erinnerte sich noch gut, dass er am 5. Dezember 1978, kurz nach seinem Weltraumflug, bereits einmal das Cottbuser Planetarium besuchte.


Am 28. November, dem diesjährigen 1. Advent, hatte unser neues Weihnachtsprogramm „Die Weihnachtsstollen- sternwarte“ Premiere. An diesem Tag schmückten wir unser Foyer weihnachtlich und stellten unseren Weihnachtsbaum auf. Zuvor baten wir die Kinder in einem Aufruf darum, dass sie uns auch in diesem Jahr wieder bei der Dekoration unseres Baumes helfen. Dem Aufruf sind viele mit ihren Eltern und Großeltern gefolgt. Den selbst gebastelten Baumschmuck durften Sie dann auch eigenhändig aufhängen. Neben bereit gestelltem Naschwerk erhielten die Kinder als Dankeschön freien Eintritt für das Weihnachtsprogramm.


Am 25. Oktober wurde eine neue Ausstellung eröffnet. Damit gibt das Raumflugplanetarium Cottbus einer jungen Künstlerin Gelegenheit, ihre Werke zu präsentieren. Bianca Strauch, Jahrgang 1987, lebt in Cottbus. Im Foyer des Planetariums stellt sie Zeichnungen und Plastiken unter dem Motto "Fragmente" aus. Ihre Darstellungen des menschlichen Körpers wirken erstaunlich echt, aber nicht real.

Die Ausstellung kann bis zum 02. Dezember besichtigt werden.


Erstmals im Planetarium zu Gast war am 08.10. Dr.-Ing. Olaf Przybilski. Er ist Experte für Antriebssysteme an der technischen Universität Dresden. Gleichzeitig beschäftigt er sich auch in der Freizeit mit der Raumfahrt und Kosmosforschung. Im Planetarium Cottbus widmete er sich dem historischen Thema „Wettlauf zum Mond; Die Raketen SA-V (Saturn) und N1-L3 (Herkules) – ein technischer Vergleich ". Neben seinem „Fanclub“ konnten wir auch bei diesem Vortrag wieder zahlreiche Besucher begrüßen, die sich für die Wissenschaft, die im Zusammenhang mit Astronomie und Raumfahrt steht, interessieren.


Am 07. Oktober wurde das Programm „Sind wir allein im All?“ in deutscher Sprache im Kuppelsaal uraufgeführt. Sind wir allein im All?“ schließt die durch den Förderverein in Eigenregie produzierte Trilogie mit den Programmen „Unendliche Weiten?“ und „Safari zu den Sternen“ ab. Im 3. Teil der Sternentrilogie wird gezeigt, wie ernsthaft sich Wissenschaftler heute dem Problem widmen und wie schnell neue Erkenntnisse gewonnen werden. Entscheidend ist die Frage der Strategie, denn wo soll man im unendlichen Weltall suchen? Da man weiß, dass Leben im Weltall einmal sicher entstanden ist, sucht man nach Orten, wo ähnliche Bedingungen herrschen. Die Suche nach erdähnlichen Planeten außerhalb des Sonnensystems steht deshalb zurzeit im Mittelpunkt zahlreicher Forschungsprojekte. ……. Alle drei Programme orientieren sich am naturwissenschaftlichen Lehrstoff der Sek. I und Sek. II. Der erste und zweite Teil sind in deutscher und polnischer Sprache verfügbar, der dritte Teil wird demnächst in polnischer Sprache produziert. Mehrere Schulklassen, interessierte Besucher sowie eingeladene Gäste waren zur Premiere erschienen.


Am 17.09. brachte die Band Tailteann zum zweiten Mal „irischen“ Wind ins Planetarium. Mit irischem Charme und mit klangvollen Stimmen spielten Sie auch an diesem Abend bekannte und neue Lieder aus ihrer Heimat. Das Publikum schunkelte und sang begeistert mit und bedankte sich bei der Band mit stürmischem Beifall für ein tolles Konzert.


Am Freitagabend, dem 04.06, besuchten Fans elektronischer Musik das MYTHOS Konzert im Kuppelsaal des Planetariums. MYTHOS, alias Stephan Kaske, ist einer der gefragtesten Elektronikmusiker Deutschlands. Der Multiinstrumentalist begeisterte die Gäste mit stimmungsvoller aber auch aktionsreicher Live-Musik mit Titeln seiner aktuellen CD´s. Dabei bediente er Instrumente wie: Elektronik-Querflöte und –Dudelsack, Laser-Keyboard, Vocoder sowie div. analoge und digitale Synthesizer, Sequenzer und Effektgeräte.

Ein gelungener Konzertabend unterm Sternenhimmel!


Die diesjährige und damit 8. Modellstadterkundung, veranstaltet durch die Stadt Cottbus, führte am Abend des 3. Juni 2010 über mehrere Stationen bis zum Planetarium. Begleitet durch die Beigeordnete für Bauwesen, Marietta Tzschoppe, erhielten die Bürger Informationen zu aktuellen Projekten der Stadtentwicklung. 500 Bürger trafen sich zum Finale vor dem festlich erleuchteten Planetarium. Das Cottbuser Kindermusical zeigte Ausschnitte aus seinem Programm „Anna und das Lächeln der Planeten“. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt. Als Höhepunkt verlieh ein Feuerwerk dem Planetarium besonderen Glanz. Viele Gäste nutzten die Möglichkeit, auch einen Blick in die Sternenkuppel hinein zu werfen. Natürlich fehlten pünktlich zum ersten Soundcheck auch nicht die Anrufe einzelner Anwohner, die sich von jeder Aktivität am Planetarium belästigt fühlen.


Vom 29. bis 31. Mai 2010 nahm eine Delegation des Fördervereins und des Planetariums an der Arbeitsgemeinschaft deutschsprachiger Planetarien in Bochum teil. Das ist die größte Plattform für Planetariumsbetreiber, -ausrüster und sonstige Interessierte. Im Mittelpunkt der Vorträge und Demonstrationen stand die so genannte Ganzkuppel-Videoprojektion. Sollten die beantragten Fördermittel genehmigt werden, so können sich bald auch Cottbuser Planetariumsbesucher über bewegte dreidimensionale Bilder in der gesamten Kuppel freuen. Besucht wurde in diesem Zusammenhang auch das Horizontobservatorium, ein riesiges Freiluftplanetarium auf einer Kippe zwischen Bochum und Recklinghausen.


Am Montag, dem 10. Mai 2010, eröffneten im Foyer des Planetariums der Leiter des Geschäftsbereichs für Jugend, Kultur, Soziales der Stadt Cottbus, Berndt Weiße, und der Geschäftsführer des Planetariums Cottbus, Gerd Thiele, die Ausstellung „20 Jahre Hubble-Weltraumteleskop“. In seiner Ansprache würdigte Berndt Weiße die Arbeit des Planetariums und unterstrich die Notwendigkeit des Hauses als Wissenschafts,- Bildungs- und Kultureinrichtung. In der Ausstellung werden zahlreiche beeindruckende farbige Fotos des Weltraumteleskops aus dem Besitz des Planetariums gezeigt. Höhepunkt der Ausstellungseröffnung war jedoch die Enthüllung einer bisher nicht gezeigten Aufnahme eines Sternentstehungsgebietes im Carina-Nebel. Um diese Aufnahme im Riesenformat 1,5 m x 2,38 m hatte sich das Planetarium neben vielen weiteren Planetarien, Sternwarten, Instituten und Universitäten beworben. Insgesamt 100 Maxidrucke wurden durch ESA und NASA, den gemeinsamen Betreibern des Hubble-Weltraumteleskops, für solche Einrichtungen in ganz Europa ausgelobt, und das Cottbuser Planetarium gehört zu den Gewinnern. Neben zahlreichen Freunden, Geschäftspartnern und Sponsoren waren auch interessierte Bürger zur Eröffnung anwesend.


Professor Lutz Wisotzki,Professor für Astrophysik - insbesondere "Beobachtende Kosmologie" an der Universität Potsdam, war am 16. April zu Gast im Planetarium. In seiner Forschung interessiert er sich für die Entstehung und Entwicklung von Galaxien, und dabei vor allem für das Phänomen der Aktiven Galaxienkerne. Darüber hinaus arbeitet er mit an der Vorbereitung von zwei großen geplanten spektroskopischen Durchmusterungsprojekten, MUSE und HETDEX. Sein Forschungsgebiet machte er zum Thema dieses Abends. Dabei ging er ein auf spektakuläre Galaxien, deren Leuchtkräfte um ein tausendfaches höher sein könnten, auf Quasare, in denen gewaltige Energiemengen in einem vergleichsweise winzige Kernbereich erzeugt und abgestrahlt werden und diese Energie vermutlich durch Einfall von Materie in ein massereiches schwarzes Loch freigesetzt wird. Der Frage nach der Bedeutung von Quasaren für die Entwicklung von Galaxien im Universum wurde ausführlich nachgegangen, neue Forschungs-erkenntnisse dargelegt. Die Gäste nutzten auch dieses Mal im Anschluss an den interessanten Vortrag die Möglichkeit Fragen zu stellen sowie zur ausführlichen Disskusion. Dies beweist einmal mehr, dass das Planetarium mit der Wissenschafts-Reihe "Lindenplatz - Professoren hautnah" den Nerv der Besucher getroffen hat.


Am 14.04. fand zum 3. Mal ein Beobachtungsabend auf dem Gelände von Spreewaldbauer Ricken in Vetschau statt. Trotz schlechten Wetters konnte das Planetarium ca. 50 interessierte Sterngucker begrüßen. Auch dieses Mal standen Teleskope bereit, so dass sich jedermann unter fachkundiger Betreuung Himmelsobjekte anschauen konnte. Am Abend zuvor erklärte der Leiter des Planetariums in der Sternenkuppel den Umgang mit einer Sternenkarte und informierte die Besucher darüber, welche Sterne, Sternbilder und Planeten am Beobachtungsabend zu sehen sind. Anhand von anschaulichen Grafiken wurde auch erklärt, was man beim Kauf eines Fernrohrs beachten sollte.


Frau Dr. rer. nat. Ruth Titz-Weider war am 12.März zu Gast im Planetarium. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Planetenforschung der DLR in Berlin und gehört der Abteilung Extrasolare Planeten und Atmosphären an. In Ihrem Vortrag zum Thema "Auf der Suche nach Planeten um andere Sterne" ging Sie auf die Entdeckung und Erforschung neuer Planetensysteme ein. Anhand von Grafiken,Bildern und Animationen konnte Sie Möglichkeiten der Suche nach extrasolaren Planeten anschaulicher erklären und somit bei den Gästen ein tieferes Verständnis für die Entstehung von Planeten erwirken.


Neujahrsempfang 2010

Am 7. Januar 2010 begrüßte der Vereinsvorsitzende des Fördervereins des Planetariums Cottbus e. V., Peter Rahmfeld, Vereinsmitglieder, Mitarbeiter und Ehrengäste zum Neujahrsempfang im Planetarium. Stolz konnte er auf 13.771 Besucher im Jahr 2009 verweisen. Die Beigeordnete für Bauwesen, Marietta Tzschoppe, brachte im Namen des Oberbürgermeisters die hohe Wertschätzung der Stadt für die Arbeit des Planetariums zum Ausdruck. Das Planetarium stelle ein Alleinstellungsmerkmal in Cottbus dar. Gemeinsam wird man daran arbeiten, das Haus umfassend zu modernisieren. Anwesend war auch der Leiter des Geschäftsbereichs für Jugend, Kultur, Soziales, Berndt Weiße, der Fachbereichsleiter Kultur der Stadt, Bernd Warchold, sowie viele Freunde, Geschäftspartner und Sponsoren. Auch die Leiter von Kindermusical und Tierpark, mit denen das Planetarium in vielen Veranstaltungen zusammenarbeitet, stießen mit auf das neue Jahr an.


Unter dem Titel "Jetzt schlägt´s 13!" wurde im Cottbuser Planetarium zum 13. Mal eine Jahresendshow produziert. Diese besondere Mischung aus Reportagen, Spielszenen, Livemoderation und natürlich dem Sternenhimmel, die es so nur in Cottbus gibt, sorgte wieder für ein mehrfach ausverkauftes Haus. Natürlich gibt von den Mitwirkenden der Show keiner zu, abergläubisch zu sein. Aber die 13 ist eine erstaunliche Zahl mit vielen verrückten Eigenschaften. Sogar am Sternenhimmel findet man sie, wo man sie überhaupt nicht vermutet hätte. Gerd Thiele als Autor und Moderator sowie Helmut Lehnigk an der Kamera wollten aber wissen, wie das mit Glück und Unglück im Fall der 13 ist und schickten Susann Thomanek, die das Team seit einiger Zeit als Außenreporterin begleitet, auf die Suche nach ungewöhnlichen Auswirkungen dieser Zahl. Dabei wurde zumindest der Beweis erbracht, dass seriöse Wissenschaft Spaß machen und unterhalten kann.

Und da trotz der 13. Folge alles gut gegangen ist, wird es vielleicht auch 2010 eine Jahresendshow geben. Darauf dreimal Holz!


Im Planetarium begeisterte am 20.11. die irische Band TAILTEANN das Publikum mit traditioneller irischer Musik. Seit einigen Jahren spielen die Musiker in verschiedenen Formationen. Mit kraftvollen und schönen Stimmen sangen sie bekannte und neue Lieder aus ihrem aktuellen Album "The Yellow Steeple". Durch ihre offene, kontaktfreudige Art und mit jeder Menge irischem Humor fanden die Bandmitglieder Marty Byrne, Hugh Mc Brien und Eddie Smyth schnell Zugang zum Publikum und forderten zum Mitsingen und tanzen auf. Ein zufriedenes und begeistertes Publikum dankte den Musikern mit viel Applaus.


Am Montag, dem 19. Oktober 2009 um 14:30 Uhr war es soweit: Emely und Emil Exner aus Mittelherwigsdorf bei Zittau standen als 10.000 und 10.001. Besucher des Jahres 2009 im Planetarium fest. Beide besuchten gemeinsam mit Papa Torsten die Vorstellung „Zenzi und der Himmelsstein“. Sie waren extra für den Planetariumsbesuch mit der Bahn nach Cottbus gekommen. Als Geschenk gab es einen Gutschein für einen Planetariumsbesuch mit der ganzen Familie, Poster und Aufkleber mit Motiven aus der Raumfahrt, einen Bastelbogen für eine Ariane-Rakete und das Büchlein „Zenzi und der Himmelsstein“, in dem die ganze Geschichte noch einmal nachgelesen werden kann.

Dank der vielen Besucher zur Nacht der kreativen Köpfe konnte die magische Grenze, früher als erwartet, erreicht werden. Im Jahr 2008, dem ersten Jahr, in dem der Förderverein des Planetariums Cottbus e. V. das Haus betrieb, waren 10.000 Besucher das Jahresziel. Ende 2008 wurde das Jahresziel knapp überschritten.


Deutschlandradio Kultur ist auf Deutschlandtour und besuchte am 27. Juni 2009 Cottbus. Eine Stunde sendete man live aus der Kuppel des Planetariums. Gesprächspartner des Moderators Olaf Kosert waren Matthias Körner von der Stiftung Park und Schloss Branitz, Torsten Karow, Leiter des Cottbuser Kindermusicals, Kristin Luban, Herausgeberin eines Krabat-Buches, Prof. Christoph Egbers, der Chef des Geoflow-Teams und der Leiter des Cottbuser Planetariums, Gerd Thiele.


Die irische Sängerin und Harfenistin Hilary 0`Neill gastierte auch in diesem Jahr wieder im Planetarium Cottbus. Am 26. Juni stellte Sie ihrem Stammpublikum ihr neues Programm, bestehend aus Liedern, Geschichten und Legenden aus der Heimat, vor.


Prof. Uwe Gruenewald klärte am 19. Juni das Publikum in seinem Vortrag zum Thema "Die Lausitz zwischen Austrocknung und Flutung" auf. Dabei ging er besonders auf den jahrelangen Abbau der Braunkohle in der Lausitz ein, auf die Schließung von Tagebauen und deren Nachnutzung. Dieser Landschaftswandel ist insbesondere verknüpft mit einem großräumigen Wandel der Wasser-, Stoff- und Energieflüsse in den betroffenen Gewässereinzugsgebieten von Spree und Schwarzer Elster. Ein interessantes Thema - nicht nur für die Lausitzer.


Am 13. Juni 2009 organisierten die Brandenburgische Technische Universität und das Planetarium Cottbus gemeinsam den Raumflugtag. Etwa 700 Gäste sahen den 3D-Film der ESA „Reise zu den Planeten“, informierten sich über das Cottbuser Geoflow-Experiment auf der ISS und erlebten den ESA-Astronauten Hans Schlegel, der im Februar 2008 Geoflow im Columbus-Labor zur ISS brachte. Das Cottbuser Kindermusical, sowie Erde und Mond aus dem Cottbuser Planetarium boten eine besondere Sicht auf das, was im Weltall geschieht.

kein Foto
Vom 05. – 07. Juni fand das Parkfest mit vielen Veranstaltungen in Cottbus statt. Das Planetarium bot am Freitagabend allen Interessierten stündlich in der Zeit von 18:00 Uhr bis 24:00 Uhr ein 30minütiges Programm zum Thema „Sterne, Sternbilder und Sternsagen“ an. Die Besucher begaben sich auf eine Reise durch die Sternbilder des aktuellen Sternhimmels und tauchten dabei in die Mythen- und Sagenwelt dieser ein. Die Veranstaltung fand reges Interesse.


Prof. Steinmetz, wissenschaftlicher Leiter und Direktor vom Astrophysikalischen Institut Potsdam fesselte am 24.04. sein Publikum mit einem Vortrag zum Thema: Galaktische Archäologie – Ausgrabungen in unserer Milchstraße. Dabei ging Prof. Steinmetz auf Fragen wie z. B. „Wie hat sich unsere Galaxis gebildet? War es in einem gewaltigen Urkollaps vor 10 Milliarden Jahren oder bildete sie sich langsam durch das sukzessive Verschmelzen kleinerer Galaxien?“ näher ein. Er berichtete dabei u. a. auch über neue Großprojekte vom Boden und im Weltraum, die es erlauben, systematisch die Eigenschaften von Millionen von Sternen in unserer Milchstraße zu analysieren und aufzuspüren. Ein sehr interessanter Abend mit einem begeisterten Publikum.


Der diesjährige Astronomietag stand unter dem Motto „Lange Nacht der Sterne im Rahmen der 100 Stunden Astronomie“.

Da in der Kuppel des Planetariums immer gute Sichtbedingungen herrschen, erklärte Frau Miosga am 03. April allen Interessierten und Hobbyastronomen den aktuellen Sternhimmel und stellte interessante Objekte vor, die zu dieser Zeit am Nachthimmel zu sehen waren. Die technischen Voraussetzungen erfordern auch keine Teleskope, so dass viele Besucher gleichzeitig den Erläuterungen folgen können. Am 04. April ging es dann nach Vetschau. Wissenschaftler, Hobbyastronomen, Landwirte sowie Schülerinnen und Schüler versammelten sich an diesem Abend auf dem Gelände der Spreewälder Gemüsehof Ricken KG, wo in der Regel viel bessere Sichtbedingungen herrschen als in der Stadt Cottbus. Es standen Teleskope bereit, so dass jedermann Gelegenheit hatte, durch ein Fernrohr zu den Sternen zu blicken. Unter fachkundiger Anleitung durch Herrn Gerd Thiele, Leiter des Planetariums Cottbus, sowie durch Vereinsmitglieder wurden interessante Himmelsobjekte anvisiert und näher erläutert. Die Veranstaltungen zum Astronomietag fanden in Kooperation mit dem Institut für Wetterforschung und Energetik (IWE) statt. über die große Besucherresonanz freuten sich alle beteiligten Veranstalter, die sich sehr viel Mühe gaben, den Gästen ein besonderes Umfeld und Erlebnis zu bieten.


Eine weitere sehr interessante Produktion hat am 11. Mai im Planetarium Premiere. Das Programm „Augen im All – Vorstoß ins unbekannte Universum“ entsteht in Kooperation zwischen der europäischen Weltraumagentur ESA und dem Rat Deutscher Planetarien. In beeindruckenden Bildern und Filmaufnahmen wird der Weg der Menschheit bei der Erkundung des Weltalls verfolgt. Beginnend mit dem Teleskop von Galileo Galilei aus dem Jahr 1609 wird der Bogen bis zur neuesten Mission der ESA, den Weltraumteleskopen Herschel und Planck gespannt, die im Jahr 2009 ins Weltall gebracht werden sollen. Die Premiere findet fast zeitgleich in zahlreichen Planetarien Deutschlands, österreichs und der Schweiz statt.


Am 27.03. stellte das Planetarium seinen Gästen die neue Eigenproduktion vor. Mit der Premiere des Programms „Safari zu den Sternen“ wurde das Programmangebot für Schüler zwischen 13 und 16 Jahren erweitert. Der Inhalt orientiert sich am naturwissenschaftlichen Lehrstoff der Klassen 7 bis 10 und baut auf dem Wissensstand des ersten Teils „Unendliche Weiten“, welches Teil dieser Trilogie ist, auf. Natürlich erfährt man auch in diesem Programm wie man sich am Sternhimmel orientieren kann. Bei der Produktion wurde noch mehr als im ersten Teil Wert auf einen Sound gelegt, der Jugendliche anspricht und ihnen vielleicht auch hilft, sich für anspruchsvolle Themen zu motivieren. Durch das Programm auf Sternsafari begleitet Sie der jugendliche Sprecher Sebastian Thiele.

* Programmproduktion gefördert durch die Euroregion Spree-Neiße-Bober


Prof. Dieter B. Herrmann ist langjähriger Gast im Planetarium Cottbus. Zum wiederholten Mal hielt er am Abend des 20. März einen interessanten Vortrag unter der Sternenkuppel. Anhand von zahlreichen Geschichten und mit faszinierenden Bildern schilderte Prof. Herrmann die Entwicklung der astronomischen Fernrohre von ihren frühesten Anfängen im Jahre 1609 bis in die Zukunft. Im Anschluss daran stellte sich Prof. Herrmann den Fragen seiner Gäste.


Klangfeuer unterm Sternenhimmel.

Am Valentinswochenende, dem 13. u. 14.02.09, lud Klangfeuer zu zwei musikalischen Abenden für Verliebte, Fans und Interessierte in das Planetarium Cottbus. Schon vor Beginn des Livekonzerts suchten die einzelnen Bandmitglieder um Torsten Karow die Nähe des Publikums. Mit den ersten Noten des Openertitels "Klangfeuer" ließen sie jeden sofort im Takt mitwippen und es war nicht möglich sich der Energie dieser Band zu entziehen. Mit Texten, welche aus ihrem eigenen Leben gegriffen scheinen, schafften es die Musiker mit einer Mischung aus Balladen und Rocksongs ihr Publikum in den Bann zu ziehen. Die Musik trifft genau ins Herz, jeder Song erzählt eine andere Geschichte und man spürt schnell, dass diese Band ihre Lieder ernst nehmen und vor allem richtig Spaß am Musizieren haben. Das Planetarium schuf zusätzlich den perfekten optischen Rahmen. Zwischen den einzelnen Titeln bewiesen die Musiker, dass sie nicht nur Ihre Instrumente beherrschen sondern auch noch große Entertainerqualitäten besitzen. Die kleinen freundlichen Sticheleien zwischen Bassist Norman Gatzke und Torsten Karow sorgten für eine ausgelassene Stimmung. Das Publikum war durchweg begeistert und dankte es ihnen mit zwei ausverkauften Veranstaltungen und sehr viel Applaus. Jeder, der die Möglichkeit hat Klangfeuer live zu erleben, sollte dies unbedingt tun. Vielleicht sogar demnächst wieder im Planetarium.

Sebastian Thiele


Neujahrsempfang 2009

Am 23.01. fand im Planetarium der Neujahrsempfang statt. Der Vereinsvorsitzende des Fördervereins, Peter Rahmfeld, begrüßte unter den Gästen auch den Beigeordneten für Ordnung, Sicherheit, Umwelt und Bürgerservice, Lothar Nicht, sowie den Fachbereichsleiter, Fachbereich Kultur, Bernd Warchold. In seiner Ansprache bedankte Peter Rahmfeld sich bei allen Sponsoren, Partnern, Spendern und Ehrenamtlichen für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung. Gleichzeitig machte er noch einmal die Notwendigkeit einer neuen hochwertigen und modernen Projektionstechnik deutlich und informierte die Gäste über geplante Veranstaltungen im Jahr der Astronomie 2009.


Am 20. Januar wurde in Deutschland das Jahr der Astronomie im Museum für Kommunikation in Berlin feierlich eröffnet. Das Cottbuser Planetarium war unter den geladenen Gästen. Im Jahr der Astronomie ist unser Planetarium Koordinierungsstelle für die Veranstaltungen im Raum Südbrandenburg. Eine Reihe von hochkarätigen Veranstaltungen ist geplant. Hier einige Bilder von der Eröffnungsfeier.


Wie schon in den Jahren zuvor, fand auch 2009 die alljährliche technische Wartung im Januar statt. Während der dreiwöchigen Schließung wurde der Planetariumsprojektor in seine Einzelteile zerlegt und gewartet, damit auch in diesem Jahr eine durchgängige Laufzeit gewährleistet werden kann.


Auch in diesem Jahr sollte der Vormittag des 24.12. für alle Kinder ein besonderes Erlebnis werden. Die letzte Nacht vor dem Heiligenabend verbringt der Weihnachtsmann immer im Cottbuser Planetarium, damit der Weg zur Bescherung nicht so weit ist. Zahlreiche Kinder und deren Familien warteten vergeblich auf den Weihnachtsmann und sein Gespann, welches sich aus dem Nachtquartier im Cottbuser Tierpark am Planetarium einfinden sollte. Der Hilferuf des Weihnachtsmannes erreichte Polizeikräfte aus Cottbus und dem Spree-Neiße-Kreis, die mit einem Hubschrauber nach den Rentieren suchten. Mit Blaulicht und Sirene brachte die Polizei den Weihnachtsmann zu seinem Schlitten. Im Anschluss daran wurde das Märchen von den drei Weihnachtssternchen gezeigt.


Am Nikolaustag wurden im Planetarium Weihnachtsmärchen und –geschichten vorgestellt. Cottbuser Kulturschaffende, Journalisten, ein Filmschauspielstudent und der Leiter des Planetariums lasen unter der Sternenkuppel ihre Lieblingsgeschichten. In Begleitung ihrer Eltern hatten sich viele Kinder auf einen besinnlichen Nachmittag eingestimmt. Das Foyer des Planetariums war zum Nikolaustag weihnachtlich geschmückt, für die Kinder gab es allerlei Naschwerk. Jeder, der an diesem Nachmittag das Planetarium besucht hat, konnte es mit dem Gefühl etwas Gutes für sich und andere getan zu haben, verlassen. Denn die Eintrittsgelder wurden an den Lausitzer Spendenverein „Wir helfen“ e.V. übergeben, der damit bedürftige Familien in der Region unterstützt.


Schon zum 2. Mal konnten wir Prof. Dieter B. Herrmann im Planetarium begrüßen. Anlass seines Besuches am 21.11. war sein Vortrag zum Thema: Unter dem Wendekreis des Steinbocks - Himmelsforschung in Chile. Er besuchte das weltgrößte Telescope, das VLT, in der Atacamawüste in Chile. Anhand faszinierender Bilder berichtete er über seine Reise in eines der trockensten Gebiete der Erde, wo sich nachts über der Wüste der südliche Sternhimmel in unbeschreiblicher Schönheit und Brillianz ausbreitet. Der Vortrag fand reges Interesse, die Besucher waren begeistert.


Professor Dr. Hans-Ulrich Keller von der Universität Stuttgart war am 17.10. zu Gast im Planetarium Cottbus. Anlass dafür war eine weitere Folge aus der Reihe „Lindenplatz – Professoren hautnah“. Prof. Keller ist langjähriger Leiter des Pla­netariums Stuttgart, Gründungsvater des Rates deut­scher Planetarien und Autor zahlreicher wissen­schaftlicher und populärwissenschaftlicher Publikati­onen. Zu seinen bekanntesten Werken gehören die jährlichen Ausgaben des Kosmos-Himmelsjahres und die monatliche Beschreibung des aktuellen Ster­nenhimmels in der Presse. Mit großem Interesse verfolgten die Besucher den Vortrag zum Thema „Auf dem Pfad zur Ewigkeit – Ursprung und Schicksal des Universums“. In der sich anschließenden Diskussionsrunde ging Prof. Keller auf die Fragen der Besucher ein.


Am Freitag, dem 19. September 2008 fand die feierliche Doppelpremiere des neuen Planetariumsprogramms „Unendliche Weiten?“/“Bezgraniczne przestrzenie?“ im Raumflugplanetarium „Juri Gagarin“ Cottbus Stadt. Diese Premiere ist ein erster Höhepunkt in der bilateralen Zusammenarbeit seit dem Beitritt Polens zur Europäischen Union. Das Ziel ist, die vorhandenen Ressourcen allen Bürgern beiderseits der Grenze zur Verfügung zu stellen. Damit öffnet sich das Cottbuser Planetarium verstärkt auch polnischen Schülern. Die inhaltliche Konzipierung des neuen Programms erfolgte in Abstimmung mit polnischen Pädagogen und orientiert sich an den naturwissenschaftlichen Lehrinhalten beider Länder. Der stellvertretende Stadtpräsident von Zielona Gora, Krzysztof Kaliszuk, der Cottbuser Oberbürgermeister, Frank Szymanski, der Direktor des astronomischen Institutes der Universität Zielona Gora, Janusz Gil und der Vorsitzende des Fördervereins des Planetariums Cottbus e.V., Peter Rahmfeld, unterzeichneten einen entsprechenden Kooperationsvertrag.


Am 12. September waren Prof. C. Egbers und sein Wissenschaftsteam zu Gast im Planetarium Cottbus. Er berichtete über das Experiment mit dem Namen „Geoflow“ – von der Idee bis hin zur Umsetzung. Hoch über unseren Köpfen, an Bord der ISS, kreist eine Experimentalanordnung aus der Cottbuser Brandenburgischen Technischen Universität um die Erde. Vorgänge im Innern der Erde sollen als Laborversuch dargestellt werden. Warum man dazu in den Weltraum muss, welche Ergebnisse erwartet werden und welche wissenschaftliche Bedeutung das Experiment an Bord der internationalen Raumstation hat, darüber informierte Prof. C. Egbers unsere Besucher sehr anschaulich.


Anlässlich des Brandenburgtages in Königs Wusterhausen vertrat am 06.September 2008 der Förderverein mit Herrn Thiele, S. Thiele, F. Eggert, B. Brückner und S. Gorenz das Planetarium Cottbus. Wir hatten neben Informationsmaterial und Astro-Shop-Artikeln zwei Teleskope mit unterschiedlichen Sonnenfiltern mitgenommen. Damit wollten wir eigentlich den Himmelskörper beobachten. Das ging jedoch nur für eine kurze Zeit, da sich der Himmel schnell zu zog. Unser Stand hatte einen Platz auf dem Schlosshof etwas abseits der Hauptstrecke. Dennoch gab es sehr viele Besucher an unserem Stand. Viele wussten gar nicht, dass es in Cottbus ein Planetarium gibt. Andere wiederum kannten uns bereits schon. Mit dem ein oder anderen konnten wir ein wenig fachsimpeln. Für die Teilnahme am Brandenburg-Tag wurde uns eine Urkunde, unterschrieben vom Ministerpräsidenten Matthias Platzeck, überreicht. Alles in allem war es ein erfolgreicher Tag für das Planetarium Cottbus. Der nächste Brandenburg-Tag findet in zwei Jahren in Schwedt/O. statt. Wir werden uns um eine erneute Teilnahme bemühen, mit der Hoffnung, uns näher an den Ständen der Stadt Cottbus präsentieren zu dürfen.


Am 01. August 2008 konnte man u.a. in Sibirien eine totale Sonnenfinsternis beobachten. Unser Vereinsmitglied Falko Eggert ist leidenschaftlicher Hobbyastronom. Anlässlich dieses Ereignisses schloss er sich der Vereinigung für Jugendarbeit in der Astronomie (Vega) an und reiste mit Gleichgesinnten mit der transsibirischen Eisenbahn nach Nowosibirsk. In seinem Vortrag am 22. August im Planetarium berichtete er über das astronomische Ereignis und über seine Erlebnisse.


Am 30.Mai 2008 begeisterte die Künstlerin Hilary O´Neill auf ihrer keltischer Harfe zum wiederholten Male unsere Gäste mit Songs und Geschichten aus Irland. Mit Worten und Musik nahm Hilary ihr Publikum mit auf eine Reise durch ein zauberhaftes Land, bewohnt von Feen, Kobolden, Riesen und Jahrhunderten voller Lebensweisheiten.  


Am 09. Mai 2008 hielt Professor Dierck-E. Liebscher vom Astrophysikalischen Institut Potsdam als weiterer Gast im „Lindenplatz“ einen Vortrag zum Thema „Jenseits des Unendlichen“.Professor Liebscher beschäftigt sich am liebsten mit Geometrie. Allerdings ist es eine andere als die, die uns mit Zirkel und Lineal Dreiecke und Vierecke auf ein weißes Blatt Papier konstruieren ließ. Bei der Geometrie, die in der Kosmologie gilt, schneiden sich auch Parallelen und es gibt Punkte außerhalb der Unendlichkeit. Wer schon immer verstehen wollte, was sich wirklich dahinter verbirgt, dem wurde dies ausführlich erläutert.


Als Gast der Reihe „Lindenplatz – Professoren hautnah“ spannte der Leiter des Geoforschungszentrums Potsdam, Professor Reinhard Hüttl, am 01. Februar 2008 einen weiten Bogen vom Tsunami-Frühwarnsystem im Pazifik bis zu Fragen der Renaturierung ehemaliger Tagebauflächen in der Lausitz.


Im Januar findet alljährlich die Wartung der Planetariumstechnik statt. Hier einige Bilder von den Arbeiten.


Am 05. Januar 2008 fand der Neujahrsempfang des Fördervereins des Planetariums statt. Mit der Wahl von Peter Rahmfeld zum neuen Vorsitzenden ist der Förderverein des Planetariums in das Jahr 2008 gestartet. Er löst Kurt Newiak ab, der aus Altersgründen das Amt abgab.


Oft schon war Professor Dieter B. Herrmann, der ehemalige Leiter der Archenhold-Sternwarte und des Zeiss Großplanetariums in Berlin, zu Gast in Cottbus. Im „Lindenplatz“ – Talk am 09. November 2007 sprach er nicht nur über die Geschichte und die Probleme unseres Kalenders, sondern auch über seine Anfänge als Schauspieler, seine Zeit beim DDR-Fernsehen und über seine besonderen Beziehungen zum Cottbuser Planetarium.


Eigentlich sollte die erste Nacht der kreativen Köpfe am 19. Oktober 2007 ohne das Planetarium stattfinden. Dann konnten die Mitglieder des Fördervereins die Veranstalter doch davon überzeugen, dass dieses Haus dazu gehört. Das Ergebnis war ein Besucherrekord, den man auf der Anzeige des Max-Planck-Institutes im Planetariumsfoyer live miterleben konnte.


Am 05. Oktober 2007 spielte die Raumfahrt eine besondere Rolle. Professor Ernst Messerschmid, der 1985 als Astronaut der Spacelab D1-Mission in den Erdorbit flog und der zu den Letzten gehörte, der vor der Challanger - Katastrophe mit diesem Shuttle landete, erzählte spannend von den Chancen, Erfolgen und Risiken der bemannten Raumfahrt.


In starken Farben und mit beeindruckenden Formen präsentieren sich die Gemälde von Christa Wawers im Foyer des Planetariums. Unter dem Titel „Das Weltall in Farbe“ sind seit dem 17. September 2007 Bilder von fernen kosmischen Objekten, die Originalfotos nachempfunden sind, zu sehen.


Am 07.September 2007 war Professor Neukum zu Gast im Planetarium. Er ist der bekannteste Planetenforscher Deutschland. Von 1993 bis 2002 leitete er das Institut für Planetenerkundung Berlin Adlershof der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt. Er war Leiter zahlreicher Planetenmissionen der ESA und entwickelte die hoch auflösende Spezialkamera, die an Bord der Sonde „Marsexpress“ dreidimensionale Bilder von der Marsoberfläche lieferte. Er entwickelte eine Methode zur Altersbestimmung von Himmelskörpern durch das Zählen der Krater auf ihrer Oberfläche. Professor Neukum sprach über die neusten Erkenntnisse bei der Erforschung der Planeten unseres Sonnensystems.


Swing, Pop und Jazz - seit über 5 Jahren gibt es begeisternden Chorgesang immer freitags im Konservatorium Cottbus. Am 25. Mai 2007 war es endlich soweit - ab 20 Uhr erlebten unsere Gäste in der einzigartigen Atmosphäre des Cottbuser Planetariums wundervolle Harmonien, packenden Groove und jede Menge Spaß am Singen. Mit dem PopKon zusammen ging es auf eine Reise durch Raum, Zeit und bezaubernde Swing-Musik.


Zum wiederholten Mal gab der Förderverein des Planetariums Cottbus e.V. einem jungen Künstler Gelegenheit, sich der öffentlichkeit zu präsentieren. Am 23. März um 18:00 Uhr wurde im Foyer eine Ausstellung mit Popart-Gemälden des Beeskower Künstlers Mario Lehmann eröffnet.


Am 16. Februar 2007 nahm uns die Künstlerin Hilary O´Neill auf eine lyrische Reise durch Irland in der kosmischen Atmosphäre des Planetariums mit. Unter der Fantasie erregenden Sternenpracht, illustriert mit sagenumwobenen keltischen Landschaften, verzauberte die irische Sängerin und Harfenistin Hilary O’ Neill mit Liedern, Legenden und Geschichten aus ihrer Heimat. Sie nahm die Besucher mit auf eine Reise zu den Wurzeln menschlichen Daseins, auf eine Reise in die Tiefe der Seele.


Am 01. Februar 2007 lud das Ronald McDonald Haus mit der Schirmherrin Dagmar Frederic Paten und Freunde zum Neujahrsempfang ein. Unter dem Motto „Sternstunden unterm Himmel von Cottbus“ wurde das vergangene Jahr ausgewertet, es gab Ausblicke auf kommende Monate und geplante Aktivitäten. Um Eltern in ihrer Notsituation zur Seite stehen zu können, ist das Ronald McDonald Haus Cottbus auf vielfältige Unterstützung angewiesen. Für diesen Empfang wurde das Planetarium als außergewöhnliche Location dem Ronald McDonald Haus kostenlos zur Verfügung gestellt. Den Gästen wurde der Sternenhimmel über Cottbus nahe gebracht und das Programm „Geheimnisse des Südhimmels“ rundete die Veranstaltung im Kuppelsaal ab.


Am 5. Mai 2006 hatte das Märchen für Erwachsene "Onyx oder der Stern des wahren Glücks" Premiere. Einige der Autoren waren anwesend. Zu sehen sind (von rechts nach links) Helmut Lehnigk (Schnitt, Studioleitung und Programmierung), Hansdieter Neumann (Sprecher), Blanche Michalczyck und Anja Schultze (Figurengestaltung und Grafik) und Gerd Thiele (Buch und Regie).
Leider nicht anwesend waren Mario Moritz (grafische Gesamtleitung) und Mickael Vassallo (Musik).


Die Jahrestagung des Rates deutscher Planetarien und der Arbeitsgemeinschaft deutschsprachiger Planetarien fand im Mai 2006 in Cottbus statt.
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Am 29. 03. 2006 konnte man über Cottbus eine partielle Sonnenfinsternis erleben. Allerdings ist es sehr gefährlich, mit dem ungeschützten Auge in die Sonne zu blicken. Zertifizierte Schutzbrillen sind ein geeignetes Hilfsmittel für Jedermann. Seit diesem Tag verfügt das Planetarium nun über ein professionelles H-Alpha-Filter. Gesponsert vom Vattenfall-Konzern und übergeben von Vorstandsmitglied Dr. Hermann Borghorst lohnt sich nun der Blick in die Sonne besonders. Der Filter wird mit einem Teleskop verbunden und erlaubt die Beobachtung von Flames und Protuberanzen auf unserem Zentralgestirn.


Die Oberbürgermeisterin, Frau Rätzel, wettete mit dem Rewemarkt. Sie wollte es schaffen am Samstag, dem 10.12.2005, mehr als 50 Weihnachtsmänner vor dem Rewe-Markt zu versammeln. Hilfe erhielt sie dabei vom Förderverein des Planetarium Cottbus. Es wurden mehr als 60 rot-weiß kostümierte Weihnachtsmänner, -frauen und -kinder um 16 Uhr vor dem Markt mobilisiert, die auch noch ein Weihnachtslied sangen. Der Förderverein will das gewonnene Geld – 1000 Euro – für ein Programm mit Nachwuchskünstlern nutzen.

Die gesamte Stadtspitze weilte am 31. August 2005 im Planetarium. Hier hatten alle interessierten Bürger die Möglichkeit, sich über den Stadthaushalt der nächsten Jahre zu informieren und Fragen zu stellen. Auf dem Bild zu sehen sind (v.l.) die Leiterin der Kämmerei Petra Ramsch, Baudezernentin Marietta Tzschoppe, Stadtverordnetenvorsteher Michael Wonneberger, Oberbürgermeisterin Karin Rätzel, Ordnungsdezernent Holger Kelch und Bildungsdezernent Berndt Weiße.


Frau Schipplick und Herr Seltmann (rechts) von der Sparkasse Spree-Neiße überreichen den symbolischen Scheck an Vereinsvorsitzenden Kurt Newiak (links) und Geschäftsführer Gerd Thiele.
Bild: Angela Miosga
Am 23. März 2005 waren Vertreter von Unternehmen und Einrichtungen der Stadt und des Landkreises ins Planetarium eingeladen. Bei einer kostenlosen Voraufführung wurde das Kurzprogramm „Auf dem Weg ins All“ vorgestellt. Da diese 20minütige Vorstellung in deutscher und in polnischer Sprache bestellt werden kann, möchte der Förderverein des Planetariums Cottbus e.V. besonders Unternehmen und Einrichtungen damit ansprechen. Ein Kurzbesuch im Planetarium ist ein besonderes Ereignis während des Empfangs von Gästen, nach oder zwischen Konferenzen und Beratungen oder um Geschäftpartnern ein nicht alltägliches Erlebnis zu bieten. Bestellt werden kann dieses Programm telefonisch im Planetarium unter 0355 713109. Dabei ist dann eine individuelle Terminabsprache möglich.
Frau Schipplick und Herr Seltmann von der Geschäftsstelle Sandow der Sparkasse Spree-Neiße waren der Einladung gefolgt und überraschten mit einem Spendenscheck über 200 Euro. Der Vorstand des Fördervereins bedankt sich herzlich im Namen seiner Mitglieder.

     Am 17. Februar 2005 weilte die Präsidentin der Fachhochschule Lausitz, Frau Brigitte Klotz, zu einem Arbeitsbesuch im Planetarium Cottbus. Bei einem Rundgang durch das Haus erklärte der Leiter der Volkshochschule Cottbus, Peter Rahmfeld (rechts), die Studio- und Planetariumstechnik. Wie im anschließenden Gespräch vereinbart, werden Fachhochschule Lausitz, der Förderverein des Planetariums Cottbus e.V. und die Volkshochschule Cottbus an einem gemeinsamen Projekt zum 850. Jahrestag der Stadt Cottbus arbeiten. Die weitere Zusammenarbeit wird Gegenstand eines Treffens im größeren Rahmen im April sein. Vertreter des Fördervereins wurden zu den Hochschulinformationstagen im April eingeladen.